Volksbühne
KAB-Spielschar Materborn
Stand: 23.04.2019
Spielschar der KAB Materborn servierte erfrischenden Schwank Komödie „Blaues Blut - ma Ärtesupp“ wusste zu begeistern Als   Spielleiter   Franz-Josef   Bünis   und   der   Vorsitzende   der KAB-Spielschar   Materborn,   Edmund   Raadts,   den   Darstellern als   Anerkennung   für   die   schauspielerischen   Leistungen   ein Blumenangebinde   überreichten,   hatten   die   Zuschauer   ihren Dank   schon   mit   einem   kräftigen   Schlussapplaus   gezeigt.   Die Theaterbesucher      in      der      Aula      der      Joseph      Beuys Gesamtschule   in   Kleve   kamen   bei   den   vier   Aufführungen   des Schwankes   „Blaues   Blut   –   ma   Ärtesupp“   denn   auch   wieder einmal   voll   auf   ihre   Kosten.   Es   durfte   nicht   nur,   es   musste gelacht werden. Das Publikum hatte einen Heidenspaß. Die   Arbeit   der   letzten   Monate   hat   sich   gelohnt,   denn   dieser deftige   Schwank   nach   Dieter   Adam   begeisterte   das   Klever Publikum,   aber   auch   viele   Gäste   von   auswärts.   Es   stimmte aber   auch   alles:   Bühnenbild,   Kostüme,   Requisiten,   Maskerade und     nicht     zuletzt     die     hervorragenden     Leistungen     der Laienspieler   der   Materborner   Volksbühne.   In   diesem   vergnüglichen   Mundartstück,   das   Spaß   machte   und   trotz   aller   Gaudi   Niveau   bot, standen   in   Top-Form   auf   der   Bühne:   Margret   van   Appeldorn,   Kathrin   Burger,   Helmut   Lange,   Hans-Jürgen   Liffers,   Nicole   Pastoors,   Petra Rinke, Patrick Schminck und Lisbeth Wille. Alle   Aufführungen   waren   aus   einem   Guss.   Die   Materborner   Volksbühne   versteht   es   immer   wieder,   eine   Komödie   zu   dem   zu   machen,   was sie   auch   sein   sollte,   nämlich   herzerfrischend   und   lustig.   Das   Publikum   spürte   die   ehrliche   Begeisterung   und   natürliche   Hingabe   der Darsteller, war von Anfang an in prachtvoller Stimmung und wurde zu Beifallsstürmen und Sonderapplaus hingerissen. Die   Komödie   strotzte   vor   Temperament   und   witzigen   Einfällen.   Vorsitzender   Edmund   Raadts:   „Seit   vielen   Jahren   machen   wir   immer wieder   mit   unserem   Werbeslogan   „Lach   mal   wieder!“   auf   unsere   Theateraufführungen   aufmerksam.   Auch   jetzt   konnten   wir   mit   unserer Frühjahrsinszenierung   wieder   einen   echten   Volltreffer   landen.   Autor   Dieter   Adam   hat   hier   ein   Stück   mit   viel   Sinn   für   Humor   und Situationskomik geschrieben, bei dem kein Auge trocken bleibt.“ Die   Zuschauer   fanden   an   der   von   Kathrin   Burger   und   Helmut   Lange   ausdrucksvoll   und   lebendig   in   Szene   gesetzten   plattdeutschen Komödie   genüsslichen   Gefallen   und   bedankten   sich   bei   den   Bühnenakteuren   mit   lebhaftem   Beifall.   Trefflich   und   hervorstechend   waren Komik und schauspielerische Leistungen aller Laienspieler. Mit Zwischenapplaus wurde nicht gespart. Einen   besonderen   Beifall   erhielt   das   von   Caro   Ziska   gestaltete   Bühnenbild.   Eine   bühnengerechte   Maskerade   besorgte   souverän   Margret Sweeren,   und   als   Souffleuse   fungierte   Angelika   Berson.   Eingeschlossen   in   diesen   Applaus   waren   natürlich   auch   die   Bühnentechniker   und die vielen anderen Mithelfer im Hintergrund, ohne die Aufführungen dieser Größenordnung nicht möglich sind. Das   Publikum   war   von   der   Gesamtleistung   des   Materborner   Theaterteams   begeistert   und   erlebte   zwei   Stunden   Heiterkeit.   Für   die Materborner   Volksbühne   mit   „Herz   und   guter   Laune“   waren   diese   Aufführungen   wieder   ein   großartiger   Erfolg   in   ihrer   60-jährigen Vereinsgeschichte. Es waren beglückende Theaterabende, unbeschwert, fröhlich und mit köstlicher Komik. Auch    bei    diesen    Aufführungen    hat    die    KAB-Spielschar    wieder    einmal    bewiesen,    dass    im    Laientheater    noch    viel    Lebenskraft    und Herzensfreude   stecken.   Die   Mitwirkenden   auf   und   hinter   der   Bühne   sind   aufeinander   eingespielt   -   das   ist   die   große   Stärke   dieser Theatergruppe. E.R.